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Sag Ja, wenn das Leben Nein sagt!

Der Trick besteht nicht darin, ein Ziel zu erreichen, sondern dies zu tun, während ein Wirbelsturm mit 100 km/h über das Land fegt. (Chris McChesney)

Hast du jemals erlebt, dass ein scheinbares "Nein" im Leben letztendlich zu positiven Veränderungen geführt hat?

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Hast du persönliche Erfahrungen gemacht, die deine Ansichten über das Thema Leid und Herausforderungen verändert haben?

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Hast du schon einmal erlebt, wie eine positive Einstellung, trotz Ablehnung oder Hindernissen, zu neuen Möglichkeiten geführt hat?

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Denkst du, dass die Entscheidung, dem "Ja" Jesu zu folgen, eine transformative Wirkung im Leben haben kann?

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Bibeltext: Johannes 9,1-7

Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war. »Meister«, fragten die Jünger ihn, »warum wurde dieser Mann blind geboren? Ist es wegen seiner eigenen Sünden oder wegen der Sünden seiner Eltern?« »Es lag nicht an seinen Sünden oder den Sünden seiner Eltern«, antwortete Jesus. »Er wurde blind geboren, damit die Kraft Gottes an ihm sichtbar werde. Wir alle müssen die Aufgaben dessen, der mich gesandt hat, rasch erfüllen. Denn nicht mehr lange und die Nacht bricht herein, in der niemand mehr etwas tun kann. Doch solange ich noch in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.« Dann spuckte er auf die Erde, vermischte den Lehm mit seinem Speichel zu einem Brei und strich ihn dem Blinden auf die Augen. Daraufhin sagte er zu ihm: »Geh und wasch dich im Teich Siloah.« Siloah bedeutet: Gesandter. Da ging der Mann und wusch sich und kam sehend zurück!


Kernfragen

  1. Was sagt der Text über Gott?

  2. Was sagt der Text über die Menschen? (In der Geschichte und heute)

  3. Was sagt der Text über dich?

  4. Was möchte ich konkret verändern? (Mach dir hier keinen Druck, aber setz dir für die nächste Woche konkrete Ziele. Bitte Gott dir bei der Umsetzung zu helfen.)


Vertiefung

Die Jünger waren davon überzeugt, zumindest teilweise aufgrund alttestamentlicher Schriften wie Exodus 34:7, dass Behinderungen wie Blindheit eine Strafe für Sünde darstellen. Diese Überzeugung, dass Leiden aus Sünde resultiert, ist global verbreitet. Viele Menschen glauben, dass das Missfallen Gottes zu Bestrafung führt; daher wird vermutet, dass eine Person, die scheinbar bestraft wird, etwas falsch gemacht hat. Diese Denkweise veranlasste beispielsweise Hiobs Freunde zu einem harten Urteil über ihn.

Doch Jesus lehrte einen anderen Ansatz. Er lenkte die Aufmerksamkeit weg von der Suche nach Schuldigen hin zur Offenbarung von Gottes Macht. Der Mann wurde geheilt, nicht weil er oder seine Eltern gesündigt hatten, sondern um Gottes Wirken zu manifestieren.

Gottes Wirken im Leiden ist oft schwer zu verstehen. Es mag sein, dass unsere Bemühungen und Gebete unbeantwortet bleiben. Doch selbst in solchen Momenten ist Gott aktiv:

  • Er nutzt unser Leiden, um anderen Mut zu machen und sie zu unterstützen.

  • Er durchbricht Härten und verändert Menschen durch unsere Erfahrungen.

  • ‌Er motiviert andere, nach Lösungen zu suchen, die für alle von Nutzen sind.

  • ‌Er zeigt anderen Gläubigen durch unser Ausharren im Leiden ein ermutigendes Beispiel.

Trotz der Unklarheit über den Grund für unser Leiden können wir darauf vertrauen, dass Gott seine Macht in unserem Leben offenbaren wird, wenn wir ihm vertrauen und ausharren.






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