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Changed Lives|Pastor's Blog
Zeit

Morgen, morgen, nur nicht heute: Deinen inneren Lähmungszustand besiegen

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„Das mache ich später.“ – Wie oft hast du diesen Satz schon gesagt? Ob es das schwierige Gespräch ist, das du vor dir herschiebst, die Steuererklärung oder die Entscheidung, endlich gesünder zu leben. Aufschieben fühlt sich im ersten Moment wie eine Erleichterung an, aber sie hinterlässt eine Spur von schlechtem Gewissen, Stress und ungenutzten Möglichkeiten.

June Hunt beschreibt das Aufschieben nicht einfach als Faulheit, sondern oft als eine Vermeidungsstrategie. Wir schieben Dinge auf, weil wir Angst vor Versagen haben, weil uns die Aufgabe überwältigt oder weil wir denken, wir müssten erst „in der richtigen Stimmung“ sein. Aber während wir warten, verrinnt die Zeit, die Gott uns geschenkt hat.


Das Problem: Die Diebin deiner Zeit

Das Aufschieben stiehlt dir die Freiheit, die Gott für dich vorgesehen hat. In der Bibel wird uns gezeigt, dass Weisheit bedeutet, den Wert der Zeit zu erkennen. Wenn du ständig auf „morgen“ wartest, verpasst du das „Heute“, das Gott gestalten möchte. Hinter der Prokrastination steckt oft der Wunsch nach Kontrolle: Wir wollen erst dann handeln, wenn wir uns sicher fühlen. Doch Gott ruft uns zum Gehorsam im Jetzt.


Die Wahrheit: Weise leben im Augenblick

Die Bibel ist sehr klar über den Wert unserer Zeit. In Epheser 5,15-16 werden wir ermahnt: „So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn die Tage sind böse.“

Gott hat dir Gaben und Aufgaben anvertraut. Er gibt dir auch die Kraft, sie anzugehen – nicht erst morgen, sondern heute. Weisheit bedeutet nicht, alles auf einmal zu erledigen, sondern treu im Kleinen anzufangen.


Drei Schritte gegen die Lähmung

Wie kommst du heute vom „Warten“ zum „Tun“?

  1. Zerstückle den Riesen: Oft schieben wir auf, weil die Aufgabe zu groß erscheint. June Hunt rät: Brich die Aufgabe in winzige Schritte herunter. Was ist die eine Sache, die du in den nächsten 10 Minuten tun kannst? Fang damit an. Der erste Schritt bricht die Lähmung.
  2. Übernimm Verantwortung vor Gott: Betrachte deine Zeit als ein Treugut. Sag Gott ehrlich: „Herr, ich habe Angst vor dieser Aufgabe / ich fühle mich lustlos. Hilf mir, jetzt treu zu sein.“ Verbindlichkeit hilft: Erzähle einem Freund von deinem Ziel für heute.
  3. Hör auf, auf die „Stimmung“ zu warten: Disziplin bedeutet, das Richtige zu tun, auch wenn man sich nicht danach fühlt. In Sprüche 10,4 heißt es: „Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich.“ Fang einfach an – die Motivation folgt oft erst der Tat, nicht umgekehrt.

Abschlussgedanke:
Gott gibt dir nicht die Kraft für den ganzen Berg, aber Er gibt dir die Kraft für den nächsten Schritt. Fang heute an – dein zukünftiges Ich wird dir danken.

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